1.Tag: Ankunft in Holguín
Ankunft
am internationalen Flughafen Holguín.
Abholung am Flughafen und Transfer zur Villa El Bosque. Am Abend empfehlen wir einen
Rundgang durch die Hauptstadt
der gleichnamigen Provinz. Der weitläufige
Hauptplatz Plaza Calixto García
ist geprägt durch rosa und grünen
Marmor und die Statue des zu Ross sitzenden
General Calixto Iñiguez García.
Rund um diesen Platz gibt es diverse Sehenswürdigkeiten,
wie z.B. das Museo Provincial de
Historia, die Casa de la Trova
(hier finden Musikveranstaltungen statt),
sowie das Centro Provincial de Artes Plásticas
(Kunstgallerie). Weitere Plätze und
Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die
Plaza Julio Grave de Peralta,
die Kirche Catedral de San Isidro,
die Plaza San José mit der Iglesia
San José, sowie die einzige
Drehorgelfabrik des Landes
(Fábrica de Órganos) und die
Plaza de la Revolución
mit dem nahe gelegenen Baseball Stadion.
2.
Tag: Holguín - Santiago de Cuba
Nach
dem Frühstück fahren Sie nach
Santiago de Cuba
und
lernen Kubas heimliche Hauptstadt kennen.
Santiago
de Cuba ist vielleicht die afrikanischste,
musikalischste und leidenschaftlichste Stadt
Kubas. Sie ist eine lebhafte und aufregende
Stadt, in der leidenschaftlich gefeiert
und getanzt wird. Nach Havanna ist
sie die zweitgrößte Stadt der
Insel und mit ihrem rätselhaft verführerischen
Charme ein einmaliges Highlight.
Verschiedene Museen, beeindruckende
Baudenkmäler und ein
Friedhof zählen zu
den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt.
Monumento
a Antonio Maceo auf der Plaza de
la Revolución gehört zum Muß
eines Besuches Santiagos. Antonio Maceo
gilt als Pate der Stadt und
ist hoch zu Ross als Bronze-Titan dargestellt.
Er war stellvertretender Oberbefehlshaber
der Mambí-Streitkräfte. Man
kann auf den Marmorsockel hinaufsteigen
und den Blick in die Umgebung genießen,
oder im Inneren ein Hologramm-Museum
besichtigen. Die Fassade ders Kathedrale
ist zwar klassizistisch, das Gebäude
an sich ist aber schon 400 Jahre alt.
Diego
Velázquez soll unter dem Gebäude
begraben sein, was bisher allerdings noch
nicht bewiesen werden konnte. Die zum Nationaldenkmal
erklärte und aus verschiedenen Gründen
immer wieder um- und aufgebaute Kathedrale
zeigt einen bunten Stilmix. Ein weiteres
Ziel der Stadtbesichtigung ist das Castillo
del Morro sein. Diese imposante,
zum Weltkulturerbe erklärte Festung,
vereint mittelalterliche und moderne Elemente
in sich. Die Festung wurde 1637 zum Schutz
vor Piratenüberfällen entworfen,
ihr Bau dauerte über sechzig Jahre.
Nachdem man es dann eine Zeit lang als Gefängnis
genutzt hatte, wurde es während der
Unabhängigkeitskriege 1898 wieder seiner
ursprünglichen Bestimmung zugeführt.
Im Cuartel Moncada, bzw. Museo Histórico
26 de Julio, ist zum einen eine Schule,
zum anderen ein historisches Museum
untergebracht, welches die Geschichte Kubas
seit Kolumbus zeigt. Besonderes
Augenmerk wird hier auf den Guerillkrieg
der 1950er Jahre gelegt, in dem diese Kaserne
auch eine wichtige Rolle spielte. Noch heute
sind hier Einschusslöcher von damals
in der Mauer zu sehen. Die schattige Plaza
de Dolores, ein kleiner Platz der
nach der 1962 bei einem Brand zerstörten
Kirche an der Ostseite benannt wurde, lohnt
auch einen Besuch. In den Ruinen dieser
Kirche befindet sich heute ein Konzertsaal
mit hervorragender Akustik. In der unmittelbaren
Umgebung liegt der schneeweiße Palast
des 1922 verstorbenen Rum-Millionärs
und Dynastie-Begründers Emilio Bacardí.
Im Inneren des Gebäudes kann man die
eindrucksvolle Kunstsammlung Bacardís,
persönliche Gegenstände der Familie,
sowie exotische Mitbringsel von zahlreichen
Reisen betrachten. Des weiteren befindet
sich im Palast das Museo Provincial Emilio
Bacardí Moreau, wo man sehr anschaulich
die Geschichte Cubas vermittelt
bekommt.
Das
Mittagessen wird Ihnen in einem typischen
Restaurant des Viertels serviert. Der
Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Sie sind
im Hotel
San Juan
untergebracht.
3.Tag:
Santiago de Cuba
Den
heutigen Tag sollten Sie dazu nutzen, Santiago
de Cuba und seine Umgebung auf
eigene Faust zu erkunden. Ein weiteres Highlight
ist das nordwestlich von Santiago gelegene
Dorf El Cobre. Die Wallfahrtskirche
Caridad del Cobre wurde
Anfang des 17. Jh. für die Heilige
Jungfrau erbaut, die als Schutzheilige der
Sklaven, die in den Minen arbeiteten, galt.
Sie sind im Hotel
San Juan untergebracht.
4.Tag:
Santiago - Baracoa
Die Fahrt nach Guantanamo fhrt
Sie auf den Mirador de Malones,
einer Erhebung, von der aus Sie die gesamte
US-Marinebasis von Guantanamo
berblicken knnen. Nach dem Mittagessen
geht es weiter nach Baracoa,
wo Sie im Hotel
Castillo oder Hotel
Porto Santo Ihre Zimmer beziehen.
5.Tag:
Río Toa
In
der satten Natur des Hinterlandes
haben Sie die Mglichkeit, in einem Cayuco,
den traditionellen Booten der Ureinwohner,
auf dem Ro Toa, dem wasserreichsten
Fluss Kubas, zu fahren.
Die Bootstour fhrt Sie zu einem lndlichem
Restaurant, in dem Sie die kulinarischen
Spezialitten der Umgebung mit einer musikalischen
Untermalung serviert bekommen. Rckfahrt
zum Hotel
EL Castillo oder Hotel
Porto Santo. Freier Abend.
6.
Tag: Naturpark von Humbodt - Guardalavaca
Nachdem
Sie ausgecheckt haben, fahren Sie zu den
Traumtrnden von Guardalavaca.
Auf dem Weg
dorthin fahren Sie durch den Naturpark
Von Humboldt und besuchen die archologische
Fundsttte Chorro de Maita,
wo ungewhnlich gut erhaltene Grabsttten
von Eingeborenen der Arahuaca Kultur
zu sehen sind. Dort wird Ihnen
ein Mittagessen serviert. Dann geht die
Reise weiter zum Hotel Club
Amigo Atlantico.