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Bitte beachten: Krankenversicherung
für Kuba-Reisende ab 01. Mai 2010 obligatorisch!
Kuba auf eigene Faust - Reiseverlauf
Tag 1: Ankunft Havanna
Ankunft am internationalen Flughafen
von Havanna. Transfer zu Ihrem Hotel Plaza.
Tag 2: Havanna
Heute treffen Sie unsere Kollegen in Havanna. Diese geben Ihnen die Reiseunterlagen und Ihr Reiseprogramm, das wir speziell für Sie zusammengestellt haben. Bei allen Fragen zu Ihrer Reise auf Kuba beraten unsere Mitarbeiter Sie gern. Am Nachmittag haben Sie noch Zeit, die wunderschöne Altstadt von Havanna zu erkunden. Übernachtung im Hotel Plaza.
Tag 3: Havanna - Pinar del Río - Viñales (190 km)
Um 10 Uhr übernehmen Sie den Mietwagen und mit der Fahrt von Havanna nach Viñales starten Sie zu Ihrer persönlichen Traumtour. Besuchen Sie unterwegs die Gemeinde Las Terrazas in der Sierra Rosario. Die UNESCO erklärte das 25 000 Hektar große Landstück zum Biosphärenreservat. Die meisten Bauern in der Sierra leben in Kommunen, die die Regierung 1968 bilden ließ. Las Terrazas ist eine der bekanntesten Kommunen der Region. Die 900 Einwohner leben vor allem von Holzwirtschaft und Ökotourismus. Die Landschaft ist abwechslungsreich: Durch die Wälder der dicht bewachsenen Sierra del Rosario fließt der San Juan mit seinen kleinen Wasserfällen, am Weg stoßen Sie auf kleine Seen, Ruinen von Kaffeeplantagen aus dem 19. Jahrhundert und schwefelhaltige Quellen. Der Orchideengarten von Soroa wird Sie sicher begeistern. Kurz vor Ihrem Ziel im Tal von Viñales wächst dann der unvergleichliche kubanische Tabak zwischen schroffen, steil aufragenden Kegelfelsen. Unterkunft im Hotel Rancho San Vicente.
Tag 4: Viñales
Nach dem Frühstück können Sie die wunderschöne Umgebung erkunden.
Das Valle Viñales mit den einzigartigen Felsnasen – den so genannten mogotes - und seinen zahlreichen Höhlensystemen ist spektakulär. Nicht fehlen darf ein Besuch der zahlreichen Tabakplantagen, die diese Region berühmt gemacht haben. Genießen Sie die einmalige Landschaft des Viñales-Tals, erkunden Sie die beeindruckende Höhle Cueva del Indio und die kleine Stadt Viñales mit ihren typischen niedrigen Holzhäusern und Veranden. Rund um das Örtchen locken weitere Ausflugsziele: so etwa das Tal der zwei Schwestern oder die Insel Cayo Levisa an der Nordküste. Unterkunft im Hotel Rancho San Vicente.
Tag 5: Viñales - Cienfuegos (443 km)
Ihr erstes Ziel heute ist Cienfuegos. Die Stadt mit ihrem französischen Flair zählt zu den hübschesten und lebhaftesten Städten der Insel. Im weitgehend restaurierten kolonialen Zentrum warten viele architektonische Sehenswürdigkeiten. Das Castillo de Jagua, im 18. Jahrhundert zum Schutz vor jamaikanischen Piraten gebaut, war damals die drittgrößte Festung Kubas und die einzige Burg in Zentralkuba. Schauen Sie sich die intakte Zugbrücke und den Burggraben an und lauschen Sie der Legende von der Dame in Blau. Den Parque Martí, den Hauptplatz aus dem 19. Jahrhundert mit einer Statue von José Martí, flankieren stattliche Belle-Epoque-Gebäude. Darunter auch das Teatro Tomás Terry im italienischen Stil. Die Keramikmasken der drei Grazien auf den Giebeldreiecken der Fassade stammen aus Venedig. Der Eingang des Monumentalfriedhofs Cementerio Monumental Tomás de Acea ist eine Replik des Pantheon in Athen. Wie ein Garten ist der Friedhof mit Pfaden und Obstbäumen angelegt. Der Paseo del Prado führt direkt auf die charmant-karibische Halbinsel Punta Gorda. Der hier gelegene Palacio de Valle zählt mit gotischen, venezianischen und neomaurischen Motiven dekoriert zu den architektonischen Schmuckstücken Cienfuegos. Seine drei verschiedenen Türme symbolisieren Macht, Religion und Liebe. Etwa 15 Kilometer vor den Toren der Stadt wartet der größte botanische Garten der Insel auf Sie. Auf dem 90 Hektar großen Gelände wachsen mehr als 2000 Pflanzen, darunter etwa 60 verschiedene Palmen. Sie übernachten im Hotel La Unión in Cienfuegos.
Tag 6: Cienfuegos - Trinidad (81 km)
Weiter geht es nach Trinidad, durch die atemberaubende Landschaft der Sierra del Escambray. Trinidad liegt auf einem Hügel mit Blick aufs Meer und die umgebenden Berge. 1514 gründete Diego Velázquez die Stadt als dritte Siedlung Kubas, mittlerweile zählt Trinidad zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt zeigt eines der größten zusammenhängenden Ensembles kolonialer Bauwerke auf Kuba. Berühmt sind auch die hohen Fenster mit ihren fantasievollen Eisengittern. Entdecken Sie den Palacio Brunet, einen der schönsten Paläste der Stadt, in dem heute das Museo Romántico ist. Die Räume des Museums zeigen alle auf die Hofarkade mit ihrer eleganten Balustrade. Neben Böden aus Carrara-Marmor, Kassettendecken, klassizistischen Dekorationen und Möbeln aus Edelhölzern sind Buntglasfenster und handbemalte Tonkacheln zu bestaunen. Im Palacio Cantero ist heute das Museo Histórico Municipal, das die Geschichte der Stadt und der Region erzählt. Der Palast ist eines der prachtvollsten Wohnhäuser der Stadt. Vom Turm aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt. Die Casa Sánchez Iznaga befindet sich direkt an der Plaza Mayor, um die sich die Stadtpaläste der reichsten Familien Trinidads gruppieren. Die blaue Casa, ehemals Heim eines reichen Zuckerbarons, ist heute das Museo de Arquitectura Trinitaria. Durch maßstabgetreue Modelle und Landkarten bekommen Sie einen guten Einblick in die Baukunst Trinidads. Unterkunft in der Finca María Dolores oder im Hotel Las Cuevas.
Tag 7: Trinidad
Nutzen Sie den Tag, um diesen besonderen Ort besser kennen zu lernen. Das koloniale Stadtzentrum liegt nur etwa 15 Minuten vom Hotel entfernt. Bummeln Sie durch die schmalen Kopfsteinpflastergassen mit den bunten Häusern und fühlen Sie sich in die Kolonialzeit zurückversetzt. Vor allem auf der Calle Toro bieten Kunsthandwerker und Straßenverkäufer ihre Waren an, so dass Sie gut das eine oder andere Mitbringsel erstehen können. Zahlreiche kleine Restaurants, Mesones und Paladares servieren Ihnen landestypische Speisen. Und wer das kubanische Nachtleben liebt, findet etliche Bars und Diskotheken mit Live-Musik. Unterkunft in der Finca María Dolores oder im Hotel Las Cuevas.
Tag 8: Trinidad - Camagüey (254 km)
Camagüey, Ihr nächstes Ziel, liegt mitten im weitläufigen Weideland Zentralkubas. Bei der Gründung an der Nordküste hieß der Ort noch Nuestra Senora de Santa Maria del Puerto Príncipe, doch dann wurde er zum Schutz vor Piratenangriffen und Indianeraufständen weiter ins Landesinnere verlegt. Die charakteristischen verwinkelten Straßen von Camagüey sollten Plünderungen erschweren. Wahrzeichen der Stadt sind die Tinajónes, bis zu zwei Meter hohe Tonkrüge, die Sie überall in Gärten, Parks und den Höfen der Kolonialhäuser finden. Besichtigen Sie die Iglesia de la Merced, die ein Erdbeben zerstörte und die ab 1748 neu aufgebaut wurde. Hinter der barocken Fassade finden sich jugendstilartige Wandmalereien. Berühmtestes Kunstwerk der Kirche ist das Heilige Grab mit Christusbild, das sich aus 23 000 Silbermünzen zusammensetzt. Im Teatro Principal, das 1850 eröffnete und 1926 nach einem Brand wieder aufgebaut wurde, ist das berühmte Ballett von Camagüey, eines der führenden Tanzensembles Lateinamerikas, zu Hause. Übernachtung im Gran Hotel de Camagüey.
Tag 9: Camagüey - Bayamo (210 km)
Nach dem Frühstück brechen Sie nach Osten auf. Bereits 1513 gründete Diego Vélaquez die Siedlung Bayamo, heute Hauptstadt der recht jungen Provinz Granma. Bayamo blickt auf eine lange Tradition von Aufständen zurück. Da die Einwohner ihre Stadt 1869 lieber in Brand steckten, als sie erneut in die Hände der Spanier fallen zu lassen, ist der Stadtkern recht modern. Übernachtung im Hotel Royalton.
Tag 10: Bayamo - Santiago de Cuba (117 km)
Die nächste Etappe führt nach Santiago de Cuba. Schon vor Havanna gegründet, ist Santiago de Cuba wahrscheinlich die afrikanischste, musikalischste und lebhafteste Stadt Kubas. Hier wird leidenschaftlich gefeiert und getanzt. Santiago ist die zweitgrößte Stadt der Insel. Verschiedene Museen, beeindruckende Baudenkmäler und ein Friedhof zählen zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, die zwischen hohen Bergen in einer Senke liegt. 1953 begann Fidel Castro hier mit der Revolution. Ihr Hotel Las Américas liegt im Zentrum.
Tag 11: Santiago de Cuba
Lernen Sie heute die heimliche Hauptstadt Kubas besser kennen. Das Monumento a Antonio Maceo auf der Plaza de la Revolución ist eindeutig ein Muss für Besucher Santiagos de Cuba. Antonio Maceo gilt als Pate der Stadt und ist hier hoch zu Ross als Bronze-Titan dargestellt. Er war stellvertretender Oberbefehlshaber der Mambí-Streitkräfte. Man kann auf den Marmorsockel hinaufsteigen und den Blick in die Umgebung genießen oder im Innern des Monuments ein Hologramm-Museum besichtigen. Das Castillo del Morro erklärte die UNESCO zum Weltkulturerbe. Die Festung wurde 1637 zum Schutz vor Piratenüberfällen entworfen, der Bau dauerte über sechzig Jahre. Das ehemals spanische Cuartel Moncada, mitten in der grünen Vorstadt Sueno, beherbergt neben dem Museo Histórico 26 de Julio, welches die Geschichte Kubas seit Kolumbus zeigt, eine Schule. Besonderes Augenmerk legt man hier auf den Guerillakrieg der 1950er Jahre, in dem diese Kaserne eine wichtige Rolle spielte. Noch heute sind Einschusslöcher von damals in der Mauer zu sehen.
Nordwestlich von Santiago finden Sie das Dorf El Cobre. Die Wallfahrtskirche Caridad del Cobre wurde für die Heilige Jungfrau erbaut. Sie war die Schutzheilige der Sklaven, die hier in den Minen – den cobres - arbeiteten. Etwa 40 Kilometer südöstlich von Santiago lockt das Biosphärenreservat Parque Baconao mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Santiagos Nachtleben genießt man besonders gut im berühmten Cabaret Tropicana oder in der Casa de la Trova bei kubanischer Live-Musik. Wer den Tag ruhiger ausklingen lassen mag, unternimmt einfach einen Spaziergang durch das Stadtviertel Vista Alegre, vorbei an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Unterkunft im Hotel Las Américas.
Tag 12: Santiago de Cuba - Holguín (138 km)
Weiter geht es nach Holguín, in die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit herrlichen Stränden. Hier im Osten Kubas – dem Oriente – werden viele kulturelle und musikalische Traditionen gepflegt. So feiert die Stadt jedes Jahr im Mai das spanische Fest Romerias del Mayo. Allein schon wegen der hübschen Plätze lohnt der Besuch Holguíns. Die Stadt entstand 1525 aus einer Viehfarm, heute ist sie die viertgrößte Stadt Kubas. Auf dem weitläufigen Hauptplatz Plaza Calixto García, auf dem rosa und grüner Marmor dominiert, erinnert eine Reiterstatue an den Stadtvater General Calixto Iñiguez García. Rund um diesen Platz befinden sich das Museo Provincial de Historia, die Casa de la Trova, Ort diverser Musikveranstaltungen, sowie die Kunstgalerie Centro Provincial de Artes Plásticas. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Plaza Julio Grave de Peralta, die Catedral de San Isidro, die Plaza San José mit der Iglesia San José sowie die Fábrica de Órganos, Kubas einzige Drehorgelfabrik, und die Plaza de la Revolución in der Nähe des Baseballstadions. In Holguín sind Sie in der Villa El Bosque untergebracht.
Tag 13: Holguín - Inlandsflug nach Havanna
Nach dem Frühstück haben Sie noch ein wenig Gelegenheit durch die Stadt zu schlendern, bevor Sie den Mietwagen abgeben und nach Havanna zurück fliegen. Vom Flughafen bekommen Sie einen Transfer zu Ihrem Hotel Plaza.
Tag 14: Havanna
Erkunden Sie heute noch einmal die Altstadt Havannas. Anschließend Transfer zum Flughafen oder zu einem Stadthotel in Havanna.
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