Tag 1: Ankunft Havanna
Ankunft am Flughafen von Havanna. Transfer zu Ihrem Hotel Montehabana .
Tag 2: Havanna
Heute treffen Sie unsere Kollegen in Havanna. Von Ihnen erhalten Sie Ihre Reiseunterlagen sowie Ihr Reiseprogramm, mit Anregungen, die wir speziell für Sie zusammengestellt haben. Um Ihnen den Aufenthalt in Kuba zu erleichtern, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gern für eine persönliche Beratung zur Seite. Den Nachmittag sollten Sie nutzen, um die Altstadt Havannas zu erkunden. Übernachtung im Hotel Montehabana.
Tag 3: Havanna - Cienfuegos - Trinidad (335 km)Nach dem Frühstück erhalten Sie Ihren Mietwagen. Die Reise führt Sie heute nach Trinidad. Auf dem Weg empfehlen wir Ihnen einen Abstecher nach Cienfuegos. Cienfuegos zählt zu einer der hübschesten und lebhaftesten Städte der Insel mit seinem französischen Flair. Das weitgehend restaurierte koloniale Zentrum bietet sehr viele architektonisch interessante Sehenswürdigkeiten. Das Castilo de Jagua zum Beispiel sollte die Region vor jamaikanischen Piraten beschützen und war im 18. Jahrhundert die drittgrößte Festung Kubas und die einzige Zentralkubas. Beachtenswert sind hier die noch intakte Zugbrücke, der Burggraben und die Legende der Dame in blauen Gewändern. Die Iglesia Parroquial und das Teatro Tomás Terry wären hier auch sehenswert. Am Nachmittag erreichen Sie Trinidad. Die Stadt wurde 1514 von Diego Velázquez gegründet und mittlerweile von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In der vom Kolonialstil geprägten Altstadt Trinidads lohnt sich der Besuch des Palacio Brunet. Der 1812 erbaute Palacio ist heute das Museo Romántico. Die 14 Räume des Museums zeigen alle auf die Hofarkade mit ihrer eleganten Balustrade. Neben Böden aus Carrara-Marmor, Kassettendecken, klassizistischen Dekorationen und Möbeln aus Edelhölzern sind schöne Fenster und handbemalte Tonkacheln zu bestaunen. Der Palacio Cantero wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und ist heute das Museo Histórico Municipal, das die Geschichte der Region erzählt. Der Palast ist eines der prachtvollsten Wohnhäuser der Stadt. Vom Turm aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt. Die Casa Sánchez Iznaga befindet sich, wie der Palacio Brunet, direkt an der Plaza Mayor, um welche herum sich die Stadtpaläste der reichsten Familien Trinidads gruppieren. Die Casa ist heute das Museo de Arquitectura Trinitaria und verschafft einen interessanten Überblick über die verschiedenen üblichen Bauweisen der Stein- und Lehmwände.
Unterkunft in der Finca María Dolores oder imHotel Las Cuevas.
Tag 4: Trinidad
Den heutigen Tag sollten Sie nutzen, um diesen besonderen Ort kennen zu lernen. Nach dem Sie sich akklimatisiert haben, können Sie in das koloniale Stadtzentrum aufbrechen, das nur ca. 15 min. vom Hotel entfernt liegt. Lassen Sie sich bei einem Spaziergang durch das koloniale Viertel mit seinen Straßen aus Kopfsteinpflaster und den bunten einstöckigen Häusern in die Kolonialzeit zurückversetzen. In Trinidad wird das Kunsthandwerk besonders gepflegt, so dass sich das eine oder andere Mitbringsel erstehen lässt.
In Trinidad finden Sie zahlreiche kleine Restaurants, Mesones oder Paladares, in denen Ihnen landestypische Speisen serviert werden können. Wenn Sie ein bisschen Nightlife möchten, gibt es zahlreiche Bars und Diskotheken in der Stadt, in denen Ihnen Live-Musik geboten wird. Unterkunft in der Finca María Dolores oder im Hotel Las Cuevas.
Tag 5: Trinidad - Santiago de Cuba (581 km)
Die nächste Etappe führt Sie nach Santiago de Cuba.
Santiago de Cuba ist vielleicht die afrikanischste, musikalischste und leidenschaftlichste Stadt Kubas. Sie ist eine lebhafte und aufregende Stadt, in der leidenschaftlich gefeiert und getanzt wird. Nach Havanna ist sie die zweitgrößte Stadt der Insel und mit ihrem rätselhaft verführerischen Charme einmalig. Verschiedene Museen, beeindruckende Baudenkmäler und ein Friedhof zählen zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Das Monumento a Antonio Maceo auf der Plaza de la Revolución gehört zum Muss eines Besuches Santiagos. Antonio Maceo gilt als Pate der Stadt und ist hoch zu Ross als Bronze-Titan dargestellt. Er war stellvertretender Oberbefehlshaber der Mambí-Streitkräfte. Man kann auf den Marmorsockel hinaufsteigen und den Blick in die Umgebung genießen, oder im Inneren ein Hologramm-Museum besichtigen. Die Fassade der Caterdral de Nuestra Señora de la Asunción ist zwar klassizistisch, das Gebäude an sich ist aber schon 400 Jahre alt. Diego Velázquez soll unter dem Gebäude begraben sein, was bisher allerdings noch nicht bewiesen werden konnte. Ihr Hotel Las Américas befindet sich im Zentrum.
Tag 6: Santiago de Cuba
Am Vormittag können Sie einen Spaziergang in der Stadt Santiago de Cuba unternehmen. Wir empfehlen Ihnen einen Abstecher zu der vorbildlich restaurierten Castillo del Morro, einer Festung aus dem 17. Jahrhundert, in der während der Befreiungskriege Rebellen festgehalten wurden sowie zum Museum Moncada, einer ehemaligen Kaserne aus dem 19. Jahrhundert, in der heute eine Grundschule und ein aufschlussreiches Museum für kubanische Geschichte untergebracht sind. Die schattige Plaza de Dolores, ein kleiner Platz, der nach der 1962 bei einem Brand zerstörten Kirche an der Ostseite benannt wurde, lohnt auch einen Besuch. In den Ruinen dieser Kirche befindet sich heute ein Konzertsaal mit hervorragender Akustik. In der unmittelbaren Umgebung liegt der schneeweiße Palast des 1922 verstorbenen Rum-Millionärs und Dynastie-Begründers Emilio Bacardí. Im Inneren des Gebäudes kann man die eindrucksvolle Kunstsammlung Bacardís, persönliche Gegenstände der Familie, sowie exotische Mitbringsel von zahlreichen Reisen betrachten. Des Weiteren befindet sich im Palast das Museo Provincial Emilio Bacardí Moreau, wo man sehr anschaulich die Geschichte Cubas vermittelt bekommt. Vom Restaurant Mirador de Malones aus kann man die Marinebasis von Guantanamo beobachten. Nordwestlich von Santiago befindet sich das Dorf El Cobre. Die Wallfahrtskirche Caridad del Cobre wurde Anfang des 17. Jh. für die Heilige Jungfrau erbaut, die als Schutzheilige der Sklaven, die in den Minen arbeiteten, galt. Etwa 40 km südöstlich von Santiago befindet sich der Parque Baconao, der wegen seines artenreichen Baumbestandes von der UNESCO als schützenswertes Biosphärenreservat anerkannt ist. Wenn Sie das Nachtleben genießen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Besuch des berühmten Cabarets Tropicana oder der Casa de la Trova, wo Sie exzellente kubanische Live-Musik präsentiert bekommen. Falls Sie den Tag lieber etwas ruhiger ausklingen lassen möchten, können Sie auch einfach einen Spaziergang durch das Stadtviertel Vista Alegre unternehmen, wo sich die meisten kulturellen Höhepunkte der Gegend befinden. Übernachtung ist im Hotel Las Américas.
Tag 7: Santiago de Cuba - Baracoa (234 km)
Die nächste Etappe führt Sie nach Baracoa, in die Provinz Guantánamo.
1512 wurde diese Stadt als erste von den Kolonisten, die an der Küste von Guantánamo ankamen, gegründet. In Baracoa wohnen Sie im Hotel El Castillo oder Porto Santo.
Tag 8: Baracoa
Diesen Tag können Sie dazu nutzen das romantische Städtchen zu erkunden. Hier ist Ihnen besonders ein Besuch der Catedral de Nuestra Señora de Asunción zu empfehlen, in der das Cruz de Parra, ein Holzkreuz, das Christoph Columbus mitgebracht hatte, zu sehen ist. Weiterhin ist es möglich, in der satten Natur des Hinterlandes einen Ausflug in einem Cayuco, den traditionellen Booten der Ureinwohner, auf dem Río Toa, dem wasserreichsten Fluss Kubas, zu unternehmen. Übernachtung im Hotel El Castillo oder Porto Santo.
Tag 9: Baracoa - Holguín (250 km)
Heute geht es weiter nach Holguín, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, in der kulturelle und musikalische Traditionen gepflegt werden. Die Stadt Holguín kann mit einigen der hübschesten Plätze Kubas aufwarten und lohnt schon allein deshalb einen Besuch. Der weitläufige Hauptplatz Plaza Calixto García ist geprägt durch rosa und grünen Marmor und die Statue des zu Ross sitzenden General Calixto Iñiguez García. Rund um diesen Platz gibt es diverse Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Museo Provincial de Historia, die Casa de la Trova (hier finden Musikveranstaltungen statt), sowie das Centro Provincial de Artes Plásticas (Kunstgalerie). Weitere Plätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Plaza Julio Grave de Peralta, die Catedral de San Isidro, die Plaza San José mit der Iglesia San José, sowie die einzige Drehorgelfabrik des Landes (Fábrica de Órganos) und die Plaza de la Revolución mit dem nahe gelegenen Baseballstadion. In Holguín sind Sie im Hotel Villa El Bosque untergebracht.
Tag 10: Holguín
Der heutige Tag steht zur Verfügung, um Holguín kennen zu lernen oder einen Ausflug an einen der Strände in der Umgebung zu unternehmen. Unterbringung im Hotel Villa El Bosque.
Tag 11: Holguín - Camagüey (209 km)
Nach dem Frühstück brechen Sie nach Camagüey auf. Die Stadt Camagüey, welche inmitten weitläufigen Weidelandes südöstlich von Sancti Spíritus liegt, ist kulturell sehr aktiv und wird wegen ihrer Traditionen, ihres Patriotismus und ihrer klassizistischen Architektur auch “Die Legendäre” genannt. Ursprünglich wurde die Stadt in der Bucht von Nuevitas an der Nordküste gegründet, dann aber später zum Schutz vor Piratenangriffen und Indianeraufständen ins Landesinnere verlegt. Bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Straßen der Stadt lassen sich einige Sehenswürdigkeiten besuchen. Die Iglesia de la Merced wurde ursprünglich 1601 erbaut und zwischen 1748 und 56 neu errichtet. Sie hat heute eine barocke Fassade und im inneren sind jugendstilartige Wandmalereien zu sehen. Berühmtestes Kunstwerk der Kirche ist allerdings das Heilige Grab mit einem Christusbild, welches sich aus 23000 Silbermünzen zusammensetzt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche Iglesia del Carmen. Das einst noble Kloster wurde 1823 erbaut und hat einen ausgeprägten barocken Charakter. Die kleine Kirche Iglesia de San Juan de Díos gehört zu den interessantesten Kirchen von Camagüey. Die Fassade ist einfach und streng symmetrisch, aber im Inneren sind die noch gut erhaltenen Böden, Decken, der Holzchor und der Hochaltar beachtenswert. Das Teatro Principal öffnete 1850 zum ersten Mal seine Pforten und wurde 1926 nach einem Brand wieder aufgebaut. Hier ist das berühmte Ballett von Camagüey zu Hause, eines der führenden Tanzensembles Lateinamerikas. Unterbringung im Gran Hotel Camagüey.
Tag 12: Camagüey - Varadero (445 km)
Heute liegt eine etwas längere Etappe vor Ihnen.
Nach der Ankunft in Varadero werden Sie dafür mit wunderschönen Stränden belohnt. Man fährt hier durch traumhafte Landschaften einer Küstenregion, die aufgrund ihrer endlosen palmenumsäumten Traumstrände und dem kristallklaren Wasser auch als Playa Azul bekannt ist. Man kann sich hier entweder einen einsamen Strandabschnitt suchen, oder sich ins Leben stürzen und eines der zahllosen Restaurants, Bars, Clubs oder Einkaufszentren aufsuchen. Unterbringung im Hotel Villa Tortuga.
Tag 13: Varadero
Heute steht Erholung an den Traumstränden Varaderos auf dem Programm! Unterbringung im Hotel Villa Tortuga.
Tag 14: Varadero - Havanna
Heute Mittag fahren Sie zurück nach Havanna. Es erfolgt die Abgabe des Mietwagens und der Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.
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