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Havanna
Ihr
größter Zauber ist die Stadt selbst. Die Architektur,
ihre Straßen und berühmte Promenaden - und
besonders der historische Kern, der zum
Kulturerbe der Menschheit erklärt
wurde. Havanna ist eine der ältesten
und malerischsten Städte der westlichen
Hemisphäre.
Der
ursprüngliche Teil der Stadt, in der
Nähe des Hafeneingangs gelegen, ist geprägt
durch schmale
Gassen, alte Häuser mit ihren überhängenden
Balkonen und kolonialer Architektur.
Aber auch Parks, Plazas und Prachtstraßen,
wie die berühmte Calle Obispo,
befinden sich in Havanna und werden Sie faszinieren.
Havannas Nachtleben kann es ohne weiteres
mit dem Angebot vieler nordund südamerikanischer
Großstädte aufnehmen. So ist der
Besuch der Bodeguita del Medio, in der schon Hemingway, Salvador Allende
und Fidel Castro ihre Daiquirís und
Mojitos schlürften, ein Erlebnis der
besonderen Art. Im Hotel Ambos Mundos
war Hemingway Dauergast. Man kann
sein Zimmer Nummer 511, das mit Schreibmaschine
und leerer Whiskyflasche noch original erhalten
ist, besichtigen. Die vom intensiven und ständigen
wissenschaftlich-kulturellen Treiben geprägte
Stadt verfügt über 20 km Strand innerhalb der 47 km Küste, die auch zum Tauchen
und Hochseeangeln geeignet ist.
Cienfuegos
Die Stadt Cienfuegos liegt an der Jagua-Bucht am Eingang zum karibischen Meer. Aufgrund der strategisch günstigen Lage wurde der Ort lange Zeit von Piraten genutzt, um von hier aus spanische Schiffe zu überfallen. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es den Spaniern mit dem Bau einer Festung Herr der Lage zu werden. Seinen früheren Reichtum verdankt Cienfuegos einer blühenden Zuckerindustrie. So entstanden Ende des 19. Jahrhunderts die meisten Prachtbauten der Zuckerbarone. Noch heute lassen sich die zahlreichen Gebäude bewundern, wie zum Beispiel der Palacio del Valle, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Jagua-Bucht genießen kann. Cienfuegos ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Genannt sei als Beispiel der Hanabanilla-Stausee im Escambray-Gebirge oder der berühmte, etwa 90 ha große Botanische Garten Jardín Botánico Soledad, welcher etwa 25 km außerhalb der Stadt liegt.
Trinidad
Die Stadt gilt zu Recht als eine der Hauptattraktionen Kubas. Das koloniale Viertel mit den bunt gestrichenen Häusern und dem alten, wuchtigen Kopfsteinpflaster thront im etwas höhergelegenen nördlichen Teil der Stadt, der für den Autoverkehr gesperrt ist. Bei einem Spaziergang durch die Straßen rund um die Plaza Mayor kann man viele architektonische Details der kolonialen Bauweise bewundern. Berühmt sind die hohen Fenster mit ihren kunstvoll gedrechselten Holzgittern, die im vorigen Jahrhundert von phantasievoll geschmiedeten Eisengittern abgelöst wurden. Diese sogenannten rejas haben weniger die Funktion, das Leben im Innern des Hauses von der Straße abzuschirmen, als im Gegenteil das Leben auf der Straße mit dem im Haus zu verbinden. Um die Plaza Mayor, den elegantesten Platz von ganz Kuba, gruppieren sich die Stadtpaläste der reichsten Familien Trinidads: der Iznagas, der Ortiz und Brunete, deren Paläste heute Museen sind. |