Havanna
Havanna
ist eine der ältesten und malerischsten Städte
der westlichen Hemisphäre. Der ursprüngliche
Teil der Stadt, in der Nähe des Hafeneingangs
gelegen, ist geprägt durch schmale Gassen,
alte Häuser mit ihren überhängenden Balkonen
und koloniale Architektur.
Aber auch Parks, Plazas und Prachtstraßen wie die
berühmte Calle Obispo finden
sich in Havanna und werden Sie faszinieren. Das Nachtleben in Havanna kann es ohne Weiteres mit dem Angebot
vieler nord- und südamerikanischer Großstädte
aufnehmen. So ist der Besuch der Bodeguita
del Medio, in der schon Hemingway, Salvador Allende und Fidel
Castro ihre Daiquiris und Mojitos
schlürften, ein Erlebnis der besonderen Art.
Im Hotel
Ambos Mundos war Hemingway Dauergast. Man kann sein
Zimmer Nummer 511, das mit
Schreibmaschine und leerer Whiskyflasche noch
original erhalten ist, besichtigen.
Trinidad
Im
Jahr 1513 von Valazquez gegründet
gilt die Stadt heute zurecht als eine der
Hauptattraktionen Kubas. Einst war Trinidad
der wichtigste Stützpunkt der Spanier bei
der Eroberung Amerikas. Dennoch ist es das zauberhafte Kolonialstädtchen geblieben, welches seine Blütezeit im 18.
Jahrhundert zur Zeit
des Sklavenhandels und des Zuckerrohranbaus
hatte. Wie prächtig die Häuser, Plätze und
Straßen waren, kann man noch heute sehen.
Trinidad wurde wegen seines fast vollständig
erhaltenen kolonialen Stadtbildes unter Denkmalschutz gestellt. Besonders zu
erwähnen sind hier die rejas,
prächtige Gitter vor den hohen Fenstern und
Türen, welche aus Holz oder Eisen gefertigt
sich gegenseitig in ihren verschnörkelten
Verzierungen übertreffen.
Santiago
de Cuba
Seit
nunmehr über fünfhundert Jahren ist der Parque
Céspedes das Zentrum und das Herz
von Santiago de Cuba, ein außerordentlich
beliebter Treffpunkt aller Bürger. Das Monumento
a Antonio Maceo auf der Plaza
de la Revolución gehört zum Muss
eines Besuches Santiagos. Antonio Maceo gilt
als Pate der Stadt und ist hoch zu Ross als
Bronze-Titan dargestellt. Ein weiteres Ziel
sollte das Castillo del Morro sein. Diese imposante, zum Weltkulturerbe erklärte Festung, vereint mittelalterliche
und moderne Elemente in sich. Die Festung
wurde 1637 zum Schutz vor Piratenüberfällen
entworfen. Die schattige Plaza de
Dolores, ein kleiner Platz der nach
der 1962 bei einem Brand zerstörten Kirche
an der Ostseite benannt wurde, lohnt auch
einen Besuch. In den Ruinen dieser Kirche
befindet sich heute ein Konzertsaal mit hervorragender
Akustik. In der unmittelbaren Umgebung liegt
der schneeweiße Palast des
1922 verstorbenen Rum-Millionärs und Dynastie-Begründers Emilio Bacardí.
Im Inneren des Gebäudes kann man die eindrucksvolle
Kunstsammlung Bacardís, persönliche Gegenstände
der Familie, sowie exotische Mitbringsel von
zahlreichen Reisen betrachten. Wir empfehlen
Ihnen einen Besuch des berühmten Cabarets
Tropicana oder der Casa de
la Trova, wo Sie exzellente kubanische
Live-Musik präsentiert bekommen.
Baracoa
Baracoa
liegt in der Provinz Guantánamo.
Obwohl Baracoa der erste Ort der Insel war,
ist diese Stadt durch ihre abgelegene Lage
in Vergessenheit geraten, was heute ihren
Charme als Stadt inmitten der Natur ausmacht. Kolumbus war hier in der
Bucht erstmals an Land gegangen etwas später,
1512, wurde dann die Stadt gegründet. Die
idyllische Lage zwischen den Bergen und dem
Meer ermöglichte es den ersten Einwohnern
der Stadt eine Zeit lang, ein von den anderen
Inselbewohnern separates Leben zu führen.
So schmuggelten sie und betrieben Handel mit
Nachbarinseln, bis sie sich gegen die ständigen
Piratenangriffe nicht mehr alleine zur Wehr
setzen konnten und die Kolonialmacht hier drei Festungen errichtete. In diesem romantischen Städtchen
ist Ihnen besonders ein Besuch der Catedral
de Nuestra Señora de Asunción zu
empfehlen, in der das Cruz de Parra,
ein Holzkreuz, das Christoph Columbus mitgebracht
hatte, zu sehen ist. Weiterhin ist es möglich,
in der satten Natur des Hinterlandes einen
Ausflug in einem Cayuco,
den traditionellen Booten der Ureinwohner,
auf dem Río Toa, dem wasserreichsten
Fluss Kubas, zu unternehmen.
Holguín
Die
1545 entstandene Stadt wird auch Stadt
der Parks genannt. Direkt im Zentrum
befindet sich der Park Galixto Garcia.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Museo
de Ciencias. Der weitläufige Hauptplatz Plaza Calixto García ist
geprägt durch rosa und grünen Marmor und die
Statue des zu Ross sitzenden General Calixto
Iñiguez García. Rund um diesen Platz gibt
es diverse Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Museo Provincial de Historia,
die Casa de la Trova (hier
finden Musikveranstaltungen statt), sowie
das Centro Provincial de Artes Plásticas (Kunstgalerie). Weitere Plätze und Sehenswürdigkeiten
der Stadt sind die Plaza Julio Grave
de Peralta, die Kirche Catedral
de San Isidro, die Plaza
San José mit der Iglesia
San José, sowie die einzige Drehorgelfabrik des Landes (Fábrica de Órganos ) und die Plaza
de la Revolución mit dem nahe gelegenen Baseball
Stadion.
Varadero
Varadero ist einer der schönsten und mit 20 Kilometern der längste Traumstrand auf Kuba, mit weißem Sand und hellblauem bis smaragdgrünem Meer. Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig 24 bis 29° C. Auf der langgestreckten Halbinsel fällt die Orientierung leicht. Die Hauptstraße Avenida Primera durchkreuzt Varadero in mittlerer Höhe bis zum Hotel Varadero Internacional, die Autopista Sur führt parallel über den südlichen Rand der Halbinsel fast bis an die Spitze. In Varadero gibt es zahllose Restaurants, Bars, Clubs und Einkaufsmöglichkeiten. Der Strand ist gesäumt von Cafés, palmgedeckten Bars und Grillrestaurants. Auch nachts muss sich hier niemand langweilen: Abgesehen von den vielen Hotelshows und -discos können Sie sich in unzähligen Cabarets und Tanzbars amüsieren.
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