Kuba ist, mit ihren ca. 1250 km Länge und einer Breite von 160 km im Osten, bzw. 30 km im Westen, die größte und bevölkerungsreichste Insel der Karibik. Sie befindet sich am Eingang des Golfs von Mexiko und ist im Westen von der Halbinsel Yucatán, im Norden von Florida, im Osten von den Bahamas und im Süden von Jamaika eingerahmt. Ihre Fläche von 110 922 km² erstreckt sich auf ein Gebiet, das durch die vielfältigsten Landschaftsbilder geprägt ist. Die 7000 km lange Küstenlinie bietet endlose, palmengesäumte Strände, die zum Entspannen und Baden verlocken. Kubas malerische alte Kolonialstädte laden zum Bummeln ein und bringen Ihnen die Kultur der Insel näher.
Die Insel Kuba ist ein Naturparadies und bekannt für seine 8000 verschiedenen Pflanzenarten und seine ebenso vielfältige Tierwelt. Besonders attraktiv ist die Unterwasserwelt mit ihren 900 verschiedenen Fischarten. Weiterhin lassen sich auf Kuba 350 Vogelarten, 185 Schmetterlingsarten und über 1000 Insektenarten zählen. In den wilden Mangrovenwäldern des Südens lassen sich alle Arten von Wasservögeln entdecken, während im Norden beeindruckende Flamingo-Brutkolonien anzutreffen sind.
Etwa 25% der Insel sind mit Pinien- und Mahagoniwäldern bedeckt und ein weiterer großer Teil wird durch Zuckerrohr- und Tabakplantagen belegt. Der bekannteste Baum auf Kuba ist die Königspalme, welche gleichzeitig der Nationalbaum der Karibikinsel ist.
Die Faltengebirge im Osten Kubas bestehen aus Schiefer, Kreidesedimenten und Gnies, wohingegen der Westen der Insel überwiegend aus Kreide und Karst besteht. Durch Erosion wurden hier die Kreideschichten im Laufe der Jahrmillionen ausgefurcht, wodurch die in der Nähe von Pinar del Río zu findenden Kegelkarste, welche bis zu 300 m hoch sein können, entstanden. Ausserdem wuschen sich im Laufe der Jahrtausende viele Höhlen aus. Die aus rotem Schwemmland, Laterit, bestehenden Flusstäler bieten die Grundlage für den Anbau des besten Tabaks der Welt. An der flachen und oft sumpfigen Südküste gedeihen Mangroven, wohingegen die Nordküste eher felsig ist und Steilküsten vorzuwisen hat. Bei Havanna und Varadero liegen einige Buchten aus feinem Muschelsand.
Klima & Temperaturen
Das gemäßigte subtropische Klima mit seinen angenehmen und warmen Temperaturen macht Kuba ganzjährig zu einem beliebten Reiseziel. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 25° Celsius. Die Temperaturen variieren je nach Jahreszeit, so dass das Klima in der winterlichen Trockenzeit (November-April), angenehmer ist, als in den schwülheißen Sommermonaten (Mai-Oktober), in denen mit einer Luftfeuchtigkeit von 90 bis 95% zu rechnen ist. Dies ist gleichzeitig die Regenzeit, in der Hurrikane mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern auf die Küsten Kubas treffen können. Im Südosten der Insel liegen die Temperaturen im Durchschnitt um 1 bis 2° höher als im Westen.
Für das Klima Kubas sind die Meeresströme verantwortlich, welche warmes Atlantikwasser in die Karibische See schieben. Durch die Winde um die Antillen wird ein ausgewogenes Klima verursacht, welches dadurch bestimmt ist, dass es hier keinen Sommer und keinen Winter gibt. Da die Sonne das ganze Jahr über gegen 6 Uhr auf, und gegen 18 Uhr wieder unter geht, sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht beträchtlich.
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