> Sprache
> Regierung
> Politische Verwaltung
> Hauptstadt
> Wirtschaft
> Gesundheitswesen
> Bildungswesen |
Die offizielle Landessprache ist Spanisch.
|
Die einzige zugelassene Partei in Kuba ist die Kommunistische Partei Kubas (PCC) mit 500.000 Mitgliedern. Seit 1976 ist Kuba gemäß seiner Verfassung ein kommunistischer Staat. Das oberste Staatsorgan Kubas ist der Volkskongreß (Asamblea Nacional del Poder Popular o Parlamento) dessen Mitglieder alle 5 Jahre gewählt werden. Der Volkskongress wählt die Mitglieder des Staatsrates (Consejo de Estado), der zweiten kubanischen Staatsinstitution. Vorsitzender des Staatsrates, und damit Staatsoberhaupt, ist seit 1976 Fidel Castro. Das höchste Exekutivorgan ist der Ministerrat (Consejo de Ministros).
|
Kuba ist in 14 Provinzen und einen Sonderverwaltungsbezirk (Ciudad de la Habana) gegliedert: Pinar del Río, La Habana, Matanzas, Isla de la Juventud, Cienfuegos, Villa Clara, Sancti Spiritus, Ciego de Avila, Camagüey, Las Tunas, Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo.
|
La Habana ist mit ca. 2 Mio. Einwohnern die Hauptstadt Kubas.
|
Kubas wichtigste Einnahmequelle stellt der Tourismus dar. Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren sind die
Zucker-,Tabak-, Nickel-, Rum-, Kaffee- und Pharmaindustrie sowie die Biotechnologie. Nach der Revolution wurden 90% der Industrie und über 70% der Landwirtschaft verstaatlicht. Mit Hilfe der Staaten des früheren Ostblocks konnten sich Industrie und Landwirtschaft sehr gut entwickeln und eine schnellere Mechanisierung war die Folge. Der Zusammenbruch des Ostblocks führte eine wirtschaftliche Krise in Kuba mit sich. Eine Erholung der Situation wurde seit 1993 erreicht, nachdem die Regierung Privatunternehmen teilweise zuließ, und der Besitz von US-Dollars für Kubaner nicht mehr verboten war. Dennoch ist die ökonomische Situation noch immer angespannt.
|
Gesundheitswesen
Das Gesundheitssystem Kubas ist sehr gut ausgebaut.
Die Insel verfügt über ein dichtes Netz von Gesundheitsstationen, die eine kostenlose medizinische Versorgung auch auf dem Land gewährleisten. Pro 1000 Einwohner stehen 175 Ärzte zur Verfügung, knapp doppelt so viele, wie in Deutschland. Aufgrund des für ein Entwicklungsland einmaligen Gesundheitssystems ist die Säuglingssterblichkeit die niedrigste in ganz Lateinamerika und die Lebenserwartung so hoch wie in den westlichen Industrieländern. Kuba nimmt eine Spitzenposition in der Biotechnologie ein. Die Regierung investierte viel Geld in die Biotech- und Medizinforschung, wodurch Fidel Castros Wissenschaftler Impfstoffe gegen Meningitis und neue Krebsmittel entwickeln konnten.
|
|
Das Bildungswesen ist sehr gut ausgebaut und für alle Kubaner kostenlos. Der Staat stellt alle Materialien für den Unterricht. Schulpflicht besteht bis zur 10. Klasse (segunda enseñanza). Alle kubanischen Kinder tragen eine Schuluniform damit die Unterschiede zwischen Kindern armer und reicher Familien nicht sichtbar sind. Wie lange sich der hohe Ausbildungsstandard noch aufrecht erhalten lässt, ist nicht klar, da immer mehr Lehrer wegen geringer Löhne versuchen ihren Lebensunterhalt andersweitig zu verdienen. Seit 1961 sank die Analphabetenrate von 24% auf 2%. Um Fidel Castros Ziel der Alphabetisierung nach der Revolution zu erreichen, entstanden überall auf der Insel Kulturhäuser, Casas de la Cultura, die sich großer Beliebtheit erfreuen.
> Land & Klima
> Menschen & Kultur
> Reisetipps
|