Havanna
Ihr
größter Zauber ist die Stadt selbst.
Die Architektur, ihre Straßen und berühmte
Promenaden - und besonders der historische
Kern, der zum Kulturerbe
der Menschheit erklärt wurde. Havanna ist
eine der ältesten und malerischsten Städte
der westlichen Hemisphäre.
Der
ursprüngliche Teil der Stadt, in der
Nähe des Hafeneingangs gelegen, ist geprägt
durch schmale Gassen, alte Häuser mit
ihren überhängenden Balkonen und
kolonialer Architektur. Aber auch Parks, Plazas
und Prachtstraßen, wie die berühmte
Calle Obispo, befinden sich
in Havanna und werden Sie faszinieren.
Havannas
Nachtleben kann es ohne weiteres mit dem Angebot
vieler nordund südamerikanischer Großstädte
aufnehmen. So ist der Besuch der Bodeguita
del Medio, in der schon Hemingway, Salvador
Allende und Fidel Castro ihre Daiquirís
und Mojitos schlürften, ein Erlebnis
der besonderen Art.
Im Hotel
Ambos Mundos war Hemingway Dauergast. Man
kann sein Zimmer Nummer 511, das mit Schreibmaschine
und leerer Whiskyflasche noch original erhalten
ist, besichtigen. Die vom intensiven und ständigen
wissenschaftlich-kulturellen Treiben geprägte
Stadt verfügt über 20 km Strand
innerhalb der 47 km Küste, die auch zum Tauchen
und Hochseeangeln geeignet ist.
Holguín
Die Stadt im Osten der Insel kann mit wunderschönen Plazas und vielen Veranstaltungen aufwarten. Der weitläufige Hauptplatz Calixto García ist geprägt durch rosa und grünen Marmor. Rund um den Platz gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie zum Beispiel das Museo Provincial de Historia, die Casa de la Trova sowie das Centro Provincial de Artes Plásticas.
Santiago de Cuba
Seit nunmehr über fünfhundert Jahren ist der Parque Céspedes das Zentrum und das Herz von Santiago , ein außerordentlich beliebter Treffpunkt aller Bürger. Über das Treiben auf dem Platz wacht die mächtige gelbgetünchte Kathedrale, die in ihrer jetzigen Form 1922 fertiggestellt wurde.
Direkt gegenüber der Kathedrale liegt das Rathaus, von dessen Balkon Fidel Castro am 1. Januar 1959 die Revolution verkündete. Links vom Rathaus steht das älteste Haus Kubas, die Casa Diego Velázquez. Das im Jahre 1516 erbaute Wohnhaus des ersten Gouverneurs der Insel ist heute ein Museum für koloniale Kunst. Von der Kathedrale aus gesehen rechts befindet sich das wunderschöne koloniale Hotel Casa Granda, das gerade frisch renoviert wurde.
Camagüey
Die Stadt Camagüey , welche inmitten weitläufigen Weidelandes südöstlich von Sancti Spíritus liegt, ist kulturell sehr aktiv und wird wegen ihrer Traditionen, ihres Patriotismus und ihrer klassizistischen Architektur auch "die Legendäre" genannt.
Bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Straßen der Stadt lassen sich einige Sehenswürdigkeiten besuchen. Die Iglesia de la Merced hat heute eine barocke Fassade und im inneren sind jugendstilartige Wandmalereien zu sehen. Berühmtestes Kunstwerk der Kirche ist allerdings das Heilige Grab mit einem Christusbild, welches sich aus 23.000 Silbermünzen zusammensetzt. Das einst noble Kloster Iglesia de Carmen wurde 1823 erbaut und hat einen ausgeprägten barocken Charakter. Das Teatro Principal öffnete 1850 zum ersten Mal seine Pforten und wurde 1926 nach einem Brand wieder aufgebaut. Hier ist das berühmte Ballett von Camagüey zu Hause, eines der führenden Tanzensembles Lateinamerikas.
Cienfuegos
Die Stadt Cienfuegos liegt an der Jagua-Bucht am Eingang zum karibischen Meer. Aufgrund der strategisch günstigen Lage wurde der Ort lange Zeit von Piraten genutzt, um von hier aus spanische Schiffe zu überfallen. Erst Mitte des 18.
Jahrhunderts gelang es den Spaniern mit dem Bau einer Festung Herr der Lage zu werden. Seinen früheren Reichtum verdankt Cienfuegos einer blühenden Zuckerindustrie. So entstanden Ende des 19. Jahrhunderts die meisten Prachtbauten der Zuckerbarone. Heute noch lassen sich die zahlreichen Gebäude bewundern, wie zum Beispiel der Palacio del Valle, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Jagua-Bucht geniessen kann.
Ausserdem ist Cienfuegos idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, genannt sei als Beispiel der Hanabanilla-Stausee im Escambray-Gebirge oder der berühmte, etwa 90 ha große Botanische Garten Jardín Botánico Soledad, welcher etwa 25 km außerhalb der Stadt liegt.
Trinidad
Die Stadt gilt zu Recht als eine der Hauptattraktionen Kubas. Das koloniale Viertel mit den hellbunt gestrichenen Häusern und dem alten, wuchtigen Kopfsteinpflaster thront im etwas höhergelegenen nördlichen Teil der Stadt, der für den Autoverkehr gesperrt ist.
Bei einem Spaziergang durch die Straßen rund um die Plaza Mayor kann man viele architektonische Details der kolonialen Lebensweise beobachten. Berühmt sind die hohen Fenster mit ihren kunstvoll gedrechselten Holzgittern, die im vorigen Jahrhundert von phantasievoll geschmiedeten Eisengittern abgelöst wurden. Diese rejas haben weniger die Funktion, das Leben im Innern des Hauses von der Straße abzuschirmen, als im Gegenteil das Leben auf der Straße mit dem im Haus zu verbinden.
Um die Plaza Mayor, den elegantesten Platz von ganz Kuba, gruppieren sich die Stadtpaläste der reichsten Familien Trinidads: der Iznagas, der Ortiz und Brunete. Heute sind ihre Paläste in Museen umgewandelt.
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